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Ayurvedische Anwendungen - die Vielfalt der Möglichkeiten

Die Palette der Behandlungsformen ist in der ayurvedischen Medizin breit gefächert. Sie reicht von diversen Massagen unterschiedlichster Körperpartien über Ernährungsindividualisierungen und Ölguss-Therapien bis hin zu vollständigen mehrtägigen Kuren.

Diese reichhaltige Welt der ayurvedischen Möglichkeiten hier darzustellen, wäre mehr verwirrend als erhellend, zumal jede ayurvedische Gesamttherapie von mir individuell auf jeden einzelnen Patienten, seine Erkrankung, seine Symptomatik, seinen Konstitutionstypus, etc. gezielt abgestimmt wird. Beispielhaft sei hier eine sehr wirksame und nicht zuletzt deshalb häufig zum Einsatz kommende Behandlungsform näher beschrieben:

  • Die Marma-Punkt-Massage

Die ayurvedische Medizin bezeichnet Stellen im menschlichen Körper, an denen Muskeln, Knochen, Blutgefäße, Gelenke oder Sehnen sich kreuzen oder zusammentreffen als sogenannte Marma-Punkte. 108 dieser Stellen davon existieren im menschlichen Organismus. Die sechs größten Marma-Punkte sind identisch mit den sogenannten Chakren des Menschen. Sie befinden sich an der Fontanelle (Adipati-Punkt), im Mittelpunkt der Stirn (Stapani-Punkt), im Bereich des Herzens (Hridaya-Punkt), um den Bauchnabel herum (Nabhi-Punkt), in der Region der Blase (Basti-Punkt) und am Damm (Guda-Punkt).

Eine gezielte Stimulation eines, einzelner oder aller dieser neuralgischen Körperpunkte bewirkt unterschiedlichste Reaktionen im Körper des Patienten. Eine Beeinflussung innerer Organe und die Beseitigung konkreter körperlicher Einschränkungen ist ebenso zu bewirken, wie die positive Einwirkung auf psychische und körperliche Blockaden und die Steigerung von Kraft, Leistungsfähigkeit, Stressresistenz und Anti-Aging-Effekten möglich ist.

Welche der vielen Marma-Punkte speziell berücksichtigt werden, in welcher Form (ob kräftig oder sanft, ob mit einem oder allen Fingern oder dem Handballen, ob mit oder ohne Öl-Zugabe, etc.) angeregt werden, und wie lange die Marma-Punkt-Massage dauern darf ist indiviuell abhängig vom Einzelfall. Welche Erkrankung, welche Symptome, welche Vorerkrankungen, welcher ayurvedische Konstitutionstypus, etc., vorliegen, ist ein weiteres Mal entscheidend wichtig.

Das ist nicht nur im Fall der Marma-Punkt-Massage so, sondern auch im Fall der Anwendung anderer ayurvedischer Behandlungsformen, wie der Abhyanga-Ganzkörper-Ölmassage, der Mukabhyanga-Gesichts-Massage, der Padabhyanga-Fußreflexzonen-Massage, des Shirodara-Öl-Stirngusses und vieler weiterer ayurvedischer Therapien und etwaiger Medikationen. Dieses Individualitätsprinzip ist die fachliche Grundlage einer seriösen Ayurveda-Medizin, die sich eindeutig von oberflächlichen Wellness-Angeboten abgrenzt.

Ich stelle grundsätzlich nach eingehender ayurvedischer Anamnese eine fachkundige Diagnose und stimme die jeweilige Behandlung gezielt auf Ihre individuellen Heilungsbedürfnisse ab. Sprechen Sie mich einfach an!